"Die Frau im Blickfeld" - unsere Mitglieder stellen sich vor


Ursula Flück-Arbeiter

Do what you love – love what you do!

Dieses Motto begleitet mich seit dem Abschluss meiner obligatorischen Schulzeit. Herzblut, Engagement, neues Entdecken und Flexibilität sind Eckpfeiler meines Lebens, sowohl in der Freizeit als auch im Beruf. Mir war und ist noch heute sehr wichtig, dass mir meine Arbeit Freude bereitet. Und genau diese Freude fand und finde ich im Tourismus und in der Hotellerie.

Ja, ich bin eine Vollblut-Touristikerin! Während meinen dreissig Jahren Berufserfahrung habe ich in der Hotellerie, der Reisebranche und im Destinationsmanagement gearbeitet. Fit für die Branche machte mich die Hotelfachschule in Luzern und ein späteres Masterstudium in Marketingkommunikation an der Hochschule Luzern.

Vor 750 Jahren erteilte die Gräfin Elisabeth von Kyburg der Stadt Thun die Stadtrechte. Dieses geschichtliche Ereignis prägte nicht nur die Entwicklung der Stadt Thun, sondern auch sehr stark mein Leben. Als Mitglied der Geschäftsleitung „750 Jahr Thuner Stadtrecht“ war ich während den letzten zwei Jahren massgeblich für die Entwicklung und Umsetzung der Jubiläumsveranstaltungen für das Festjahr 2014 verantwortlich. Es war und ist immer noch eine „Riesenkiste“. Doch mit Stolz dürfen wir von der Geschäftsleitung auf erfolgreich durchgeführte Events zurückblicken. Zu den Highlights gehören sicher das Lichterspektakel „Rendez-vous Thun“, das Mittelalterfest, der Kongress „Eventum“ und der Elisabethentag. Der Kongress „Eventum“, bei dem Frauen ihre Sicht der Welt auf dem Podium darlegen, war so erfolgreich, dass wir uns entschlossen haben, diesen Anlass nach dem Jubiläumsjahr weiterzuführen. Somit lade ich heute, als Präsidentin des neuen Kongresses „Eventum“, alle fit-Frauen ein, sich den 20./21. August 2015 zu reservieren, um bei der zweiten Ausgabe des Kongresses „Eventum“ dabei zu sein. www.eventum-thun.ch.

Thun, der Thunersee und das Berner Oberland bilden heute die Eckpfeiler meiner touristischen Tätigkeit. Obwohl ich nicht gebürtige Bernerin bin, fühle ich mich mit dieser Region sehr stark verbunden. Diese Verbundenheit fliesst ungehindert in meine eigentliche Arbeit in der Hotellerie ein. Als Leiterin Sales & Marketing der Aare Hotels Thun (Hotel Freienhof**** und Hotel Krone****) www.aarehotels.ch verwende ich die touristischen Schönheiten der Stadt und der Natur als wichtige Kommunikationsmittel rund um die Vermarktung der beiden Thuner Hotels. Überhaupt fällt es mir nicht schwer, diese beiden Viersternehotels anzupreisen, denn beide Häuser sind schützenswerte Gebäude mit einer schönen historischen Fassade. Sie liegen direkt an der Aare und im Herzen der Thuner Altstadt. Nebst der allgemeinen Marketing-Kommunikations- und PR-Arbeiten bin ich täglich mit Herausforderungen zu Themen wie Onlinedistribution, neue Märkte, neue Gästesegmente, Verkaufsförderung usw. in den Bereichen Hotel, Seminar, Restauration, Bankett und Catering konfrontiert. Mir gefällt diese Arbeit im Sales & Marketing in der Hotellerie sehr, denn ich werde täglich gefordert neue Ideen einzubringen, Mehrwerte für die Seminar- und Freizeitgäste zu schaffen und am Ball der heutigen Entwicklungen in der Hotellerie zu bleiben.

In diesem Sinne ist der Austausch mit fit-Frauen eine inspirierende Plattform, um neue Inputs für meine Arbeit zu erwerben. Ich freue mich schon heute auf gute Gespräch mit Branchen-“Macherinnen“, die wie ich, machen was sie lieben und lieben was sie machen!

Thun, 10. November 2014
Ursula Flück-Arbeiter



Jolanda Rechsteiner

Nachdem für mich schon früh klar war, dass Graubünden zu meiner Wahlheimat wird, kristallisierte sich nach längeren Auslandaufenthalten der berufliche Werdegang in Richtung Tourismus schon bald heraus.

Nach Abschluss der Höheren Fachschule für Tourismus in Samedan durfte ich als junge Touristikerin die Geschicke des damaligen Verkehrsvereins Obersaxen leiten. Die Vielfalt der Aufgaben war genau das was meiner Vorstellung von einem spannenden beruflichen Umfeld entsprach. Was mir damals aber oft zu schaffen machte, dass jede und jeder angeblich immer besser wusste, wie man Obersaxen erfolgreich vermarkten müsste. Nach drei Jahren war dann Schluss und ich entdeckte für mich das Desktop Publishing. Eine Druckerei in Flims gab mir die Chance als völliges Greenhorn in diesem Bereich Know how zu sammeln. Es war mir aber bald klar, dass ich den Kontakt zu den Menschen und die Abwechslung in der alltäglichen Arbeit vermisste.

Es zog mich Richtung Marketing im Bildungswesen wo ich nach einer anfänglichen Assistenzstelle im internationalen Marketing bald schon die Leitung des Marketings übernehmen durfte. Die Arbeit in einem internationalen Umfeld war sehr spannend und der Umgang mit verschiedenen Kulturen persönlich sehr bereichernd.

Seit Juni 2012 bin ich nun für Safiental Tourismus verantwortlich. In einem 60%- Pensum kümmere ich mich quasi in einer „one woman show“ um sämtliche touristischen Belange des Tales. Die Tätigkeit reicht von der klassischen Gästeberatung über die Produktentwicklung, Gestaltung von Broschüren, Betreuung der Webseite, PR-Arbeit, Vermarktung bis hin zur Buchhaltung. Und diese Vielfalt gibt mir das Gefühl beruflich am richtigen Ort angekommen zu sein. Denn ich habe das Privileg eine wunderbare Ferienregion vertreten zu dürfen. Die Bevölkerung weiss ihren Wert zu schätzen, nachhaltig zu entwickeln und als kleine Oase zu schützen. Denn es wurde verstanden, dass nicht in jedem Fall noch mehr besser ist. Und so wird die touristische Entwicklung pragmatisch angegangen und man freut sich auch schon über kleine Erfolge.

Und so darf ich, wie es auch in meinem Sinne ist, für die wildromantischen Natur- und Kulturlandschaft der Region Safiental-Rheinschlucht eine nachhaltige Entwicklung in kleinen Schritten mit gestalten.

In meiner Freizeit zieht es mich vor allem nach draussen. Und so trifft man mich im Sommer vor allem beim Biken, Wandern oder Klettern und im Winter beim Schneeschuhwandern, Skitouren, Langlaufen oder Skifahren. Einfach draussen sein, die Natur und das Hier und Jetzt geniessen.

Jolanda Rechsteiner
Geschäftsführerin Safiental Tourismus



Annemarie Meyer

Die Herausforderungen durch Web 2.0, die vielfältigen und vernetzten Aufgaben im Marketing sowie der Austausch mit vielen verschiedenen Menschen vor Ort in Davos Klosters und auf den Märkten, hat mich 2009 bewogen, in den Tourismus zurückzukehren.

Es ist spannend, sich damit zu befassen, was das Internet als Plattform, E-Marketing und Social Media im Marketing und im Verhältnis zu unseren Gästen/Kunden für Veränderungen mitbringen. Der Tourismus ist aus meiner Sicht einer der von diesen Veränderungen am meisten betroffenen Wirtschaftszweige und die Gäste sind durch die neuen Medien und Kanäle zum verlängerten Arm der Marketingabteilung geworden. Meine Beobachtungen:

• Die Marke, bzw. die Reputation rücken in den Fokus.
• Der Anbieter/Absender hat keine Möglichkeit mehr, etwas von a – z zu kontrollieren.
• Der Empfänger wird zum Nachfrager. Er holt sich selber, was ihn interessiert und er kommentiert, empfiehlt und bewertet.
• Heute ist Aufmerksamkeit knapp geworden, früher war es Content
• Klassische Medien und Werbung verlieren an Bedeutung. Opinion Leaders haben via Social Media oft einen grösseren Einfluss als Medien.
• Empfehlungen und Bewertungen sind zentrale Marketinginstrumente und die Gäste der verlängerte Arm der Marketingabteilung.
• Die Webseite dient als Plattform für Geschichten, Bilder, Filme, Angebote, Austausch und Reservationen.
• Der Einzelne, das Individuum kann mit seiner Stimme viel mehr Gewicht und Bedeutung erlangen.
• Im Web 2.0 generieren Benutzer selber Produkt- und Markeninhalte
• Echte Communities lösen künstliche Zielgruppen von früher ab (z.B. die Fans eine Marken-Facebookseite vs. Formeln wie "Double Income no Kids".

All dem gilt es Rechnung zu tragen und gleichzeitig sicherzustellen die ‚normalen‘ Aufgaben nicht zu vernachlässigen. Eine komplexe Herausforderung. In Davos Klosters zählen auch Events, Kommunikation und Kongressverkauf zum Marketing. Langweilig wird mir deshalb bestimmt nie. Glücklicherweise kann ich dabei auf meine langjährige Erfahrung im Marketing, Eventmanagement und Sponsoring sowie auf mein grosses Netzwerk zurückgreifen. Es ist z.B. erstaunlich, wie viele Touristiker ich aus meiner Zeit in Saas-Fee, St. Moritz oder bei Schweiz Tourismus trotz mehr als zehnjährigem Unterbruch noch kenne.

Immer wenn eine sportliche Grossveranstaltung stattfindet, wie wir sie in diesem Sommer zweimal erleben, erinnere ich mich gerne an die Jahre bei ISL, FIFA und UBS zurück. Dabei natürlich vor allem an mein erstes Projekt, die Medienkonferenz von Kofi Annan, Pele und Sepp Blatter in New York, dann natürlich auch an den African Cup of Nations, die EURO 2000 in Holland und Belgien, die WM 2002 in Korea und Japan, die EURO 2008 in der Schweiz und Österreich und natürlich auch an Alinghi. Es waren sehr schöne, spannende und emotionale zehn Jahre im Sport, ich durfte dabei viel Unvergessliches erleben und zahlreiche interessante Persönlichkeiten kennenlernen.





Angelica Schempp

Die Schweiz zu vertreten und ihre Vielfalt den ausländischen Gästen und Akteuren näher zu bringen, hat mich schon immer fasziniert.

Eine Wintersaison-Anstellung im Badrutt’s Palace Hotel in St. Moritz bewegte mich dazu, meinen Bildungsweg nach der Matura an der Höheren Fachschule für Tourismus Graubünden fortzusetzen. Die spezielle Atmosphäre in diesem geschichtsträchtigen Hotel, die Geschichten der ersten Tourismuspioniere aber vor allem auch die internationalen Gäste hatten es mir angetan.

Nach dem Abschluss als Tourismusfachfrau und einem weiteren Jahr im Badrutt’s Palace Hotel spürte ich den deutlichen Wunsch nach einer langfristig grösseren beruflichen Herausforderung und begann mich für die diplomatische Karriere im EDA zu interessieren. Leider reichte mein Abschluss an der Höheren Fachschule dafür nicht aus, weshalb ich ein zweites Studium an der Universität ins Auge fasste. Persönliche Umstände hatten mich in der Zwischenzeit jedoch nach Venedig geführt, wo ich zuerst in der Reservierung eines italienischen Hotels tätig war und anschliessend als Sales Assistant die mauritische Hotelgruppe Constance Hotels in Italien vermarktete. Mein Auslandaufenthalt war ausschlaggebend dafür, dass ich mich für ein Politikwissenschaft-Studium an der FernUniversität Hagen (D) entschied um mein zukünftiges berufliches Ziel weiter zu verfolgen.

Nach zwei Jahren in Italien und Arbeitserfahrungen in der Hotellerie zog es mich zurück in die Schweiz und zu einer Tourismusorganisation. Ich fand eine Anstellung bei Zürich Tourismus als PR- und Marktmanagerin für Zentraleuropa, wo ich die Märkte Polen, Tschechien und Rumänien neu aufbauen durfte.

Im Mai 2011 übernahm ich schliesslich meine jetzige Position bei Präsenz Schweiz im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA, wo ich als PR Managerin für die Medienarbeit und allgemeine Kommunikationsaktivitäten rund um das House of Switzerland UK 2012, das offizielle Schweizer Gästehaus an Olympischen Spielen, zuständig bin. Diese Arbeit empfinde ich als ausserordentlich spannend. Der Tourismus ist mit unserem Destination Partner Bernese Oberland-Jungfrau und unserem Official Partner Schweiz Tourismus prominent vertreten. Darüber hinaus präsentieren wir im House of Switzerland viele weitere Themen, wie z.B. die Schweizer Kreativwirtschaft, unser duales Berufsbildungssystem oder auch die Innovationsfähigkeit unseres Landes. Es ist unser Ziel den Besuchern in London eine vielfältige und kreative Schweiz näher zu bringen und auch mit unbekannteren Aspekten zu überraschen. Dafür arbeiten wir mit vielen Schweizer Unternehmen aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen. Mehr dazu unter www.houseofswitzerland.org.

Meine befristete Anstellung in diesem Projekt läuft Ende August nach Ablauf der Olympischen Spiele in London aus. Gleichzeitig werde ich diesen Sommer mein Bachelorstudium an der FernUniversität abschliessen. Im September verlagere ich meinen Lebensmittelpunkt nach Genf um mein Studium am Graduate Institute im Master International Affairs fortzusetzen und meinen Traum-Berufswunsch weiter zu verfolgen.

Ich würde mich freuen, viele fit-Mitglieder vom 20. Juli bis 12. August im House of Switzerland in London begrüssen zu dürfen.





Caterina Meier-Pfister

Das Thema Gerechtigkeit hat mich bereits bei meiner Studienwahl und dann bei späteren beruflichen Stationen begleitet. Ich habe in Lausanne Jura studiert und später ein Nachdiplom in Wirtschafts-Mediation absolviert. Meine erste Anstellung erhielt ich bei der IBM. Drei Jahre später und mit (damals) aktuellem Wissen über PCs und Multimedia im Gepäck wollte ich die Welt entdecken. Ein halbes Jahr Lateinamerika – das war einerseits eine tolle Erfahrung, andererseits lernte ich die Vorzüge der Schweiz als Heimat ebenso wie als Reiseland erst richtig schätzen. Über eine Blindbewerbung gelangte ich zu Schweiz Tourismus.

In den folgenden fünf Jahren, davon zwei als nationale Projektleiterin des Qualitätsgütesiegels für den Schweizer Tourismus, beteiligte ich mich gemeinsam mit engagierten Kolleginnen am Aufbau des Netzwerks fit. Toll, dass fit auch weiterhin gedeiht und Frauen im Tourismus eine Impuls- und Austauschplattform bietet!

Eine weitere Blindbewerbung brachte mich nach einem kurzen Abstecher zu Ernst&Young schliesslich zur Fairtrade-Organisation Max Havelaar. Als Kommunikationsleiterin hatte ich das grosse Glück, mich sieben Jahre für mehr Gleichgewicht zwischen Nord und Süd einsetzen und gleichzeitig das Kommunikationshandwerk mit seinen vielen Facetten erlernen zu können. Dank meiner Vorgesetzten und einer partnerschaftlichen Aufteilung mit meinem Mann, habe ich zudem einen weiteren Traum realisiert: Beruf und Familie zu vereinbaren. Meine zwei Söhne Livio und Romano sind unterdessen in der Primarschule respektive im Kindergarten.

Nach den Jahren bei Max Havelaar habe ich in der Kommunikationsberatung gearbeitet. Aus einem spannenden Mandat ging per Januar 2012 meine aktuelle Stelle als Geschäftsführerin des Nationalen Komitees Schweiz von UN Women hervor.

UN Women ist die im 2010 neu entstandende UNO-Organisation zur weltweiten Stärkung von Frauen. Sie ist in rund 80 Entwicklungsländern mit regionalen Vertretungen und Projekten präsent. In 18 Ländern, vorwiegend in Europa, Nordamerika, Australien, Neuseeland und Japan, übernehmen sogenannte Nationale Komitees die Informationsarbeit und das Fundraising für Anliegen von UN Women. In der Schweiz liegt der Fokus bereits seit der Vorgängerorganisation Unifem auf der Bekämpfung von Gewalt an Frauen. Mit Spenden werden drei ausgewählte UN Women-Projekte in Äthiopien, Haiti sowie in Südasien, namentlich Indien, Sri Lanka und Nepal, unterstützt. Mehr zu den unterstützten Projekten unter www.unwomen.ch/projekte . Seit 2011 gehört auch die Bekanntmachung und Verankerung der sieben Women’s Empowerment Principles für Unternehmen dazu. Das sind erstmals weltweit einheitliche Leitlinien für eine gendergerechte Unternehmenspolitik. Mehr dazu unter www.unwomen.ch/wep .

Die Aktivitäten des Vereins UN Women in der Schweiz werden primär über Mitgliederbeiträge, über Sponsoring und bis Frühling 2012 auch über eine Anschubfinanzierung des Bundes finanziert. Da letztere ausläuft, sind wir mehr denn je auf die Solidarität von interessierten Frauen und Männern angewiesen, um unsere Arbeit fortzusetzen. Möglichkeiten, sich für UN Women zu engagieren, finden sich auf www.unwomen.ch . Selbstverständlich stehe ich auch gerne persönlich für Auskünfte zur Verfügung. Über das Interesse von fit-Mitgliedern würde ich mich sehr freuen.





Pascale Sahli

Nach meiner Ausbildung an der Wirtschaftsmittelschule der Stadt Bern habe ich im Immobilienbereich in der Promotionsabteilung einer gesamtschweizerisch tätigen Unternehmung gearbeitet. Nach fünf Jahren hatte ich das Bedürfnis nach einer neuen Herausforderung und durchlief die Grundausbildung zur Kundenberaterin bei einer Versicherungsgesellschaft. Dort war ich anschliessend 13 Jahre lang als Vorsorge- und Anlageberaterin tätig. Obwohl mir meine Arbeit durchaus viel Freude machte, merkte ich mehr und mehr, dass ich nach vielen Jahren in Anstellungsverhältnissen etwas eigenes auf die Beine stellen möchte. Aber was genau, das wusste ich nicht.

Eines Abends im 2004 erhielt ich einen Anruf eines Bekannten, der übers Wochenende seine Freunde im Waadtländer Jura besucht hatte. Diese Freunde waren Besitzer eines Revitalisierungs-Centers und haben mit ihm über eine gewünschte Nachfolgeregelung gesprochen. Seiner Meinung nach wäre ich genau die Richtige. Ich war völlig überrascht, habe aber bereits während des Telefonats gespürt, dass etwas in mir „klick“ gemacht hat. Und so war ich eine Woche später in Les Rasses, um mir das Revital näher anzusehen. Einen Monat später war ich eine Woche als Kundin dort, um mir ein genaues Bild vom Revital zu machen. Und nach dieser Woche war ich begeistert und wusste: “Genau das ist es“.

Da auch die Vorbesitzerin das Revital als Quereinsteigerin aufgebaut hat, war meine fehlende Hotelerfahrung kein Problem und konnte durch viel Herzblut ausgeglichen werden. Wir haben vereinbart, dass ich ein Jahr lang offiziell als ihre rechte Hand im Revital mitarbeite und mich in diesem Jahr entscheide, ob ich das Revital übernehmen will. Das ist im 2006 auch so passiert. Im 2007 wurden dann die ganzen Verhandlungen mit Treuhändern, Anwälten und Banken geführt und im Oktober 2007 war es soweit: ich war die neue Besitzerin vom Revital. Und wenn mich heute jemand fragt, wie ich den Mut dazu gehabt hätte, dann kann ich nur sagen, dass ich ein unglaublich gutes Bauchgefühl und gute Berater an meiner Seite hatte, daneben aber nicht zu viel hin und her überlegt, weil ich sonst sicherlich Angst vor meinem eigenen Mut gehabt hätte.

Am Revital fasziniert mich die Vielseitigkeit meiner Arbeit, der sehr persönliche Kundenkontakt und die Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Teams (Küche, Etage, Therapien, Kosmetik und Büro). Was macht das Revital aus Kundenseite einzigartig? Es sind dies vor allem die Nachhaltigkeit der exzellenten Therapien, die vielseitige biologische und schön präsentierte Entschlackungsküche und den ganzen Revital-Cocon, zu dem viele liebevolle Details während der ganzen Woche gehören.

Einige Testimonials:
1000 Kilometer, die sich mehr als gelohnt haben. Auf der Reise zurück zu mir selbst hätte ich es nicht schöner haben können.
Nicola Eibich, Designerin, Hamburg 30.12.2011

… und es sind insbesondere die bis ins allerletzte Detail liebevoll ausgedachten Aufmerksamkeiten, die meine Revitalwoche jedes Mal unvergesslich machen: kein Aufwand scheint gescheut, individuellen Ernährungswünschen gerecht zu werden; unter Schneebergen versteckte Autos sind rechtzeitig ausgebuddelt, vorgefahren und beladen; ein frisches Brioche für die Heimreise tröstet und auch schon mal vergessene Gepäckteile erreichen mich bereits Tage später zuhause. Rundum ein perfekt funktionierender Betrieb.
Paula Hiltbrunner Winkler, Münsingen, 30.12.2011

Sich fallen lassen, regenerieren, sich finden, sich entfalten. Im Einklang mit der Natur und mit der Energie dieses Ortes. Genuss, Lebensfreude - das ist Revital für mich! Oder in einem Satz "Revital ist mein Vorhimmel".
Angelika Wieler, Zürich, 2.12.2011

Weitere Testimonials oder Informationen finden Interessierte unter www.revital.ch

Ich wünsche allen f-i-t Frauen von Herzen ein gesundes, glückliches und spannendes 2012.

Pascale Sahli-Friederich






Angela Raimann

Bereits in meiner kaufmännischen Ausbildung habe ich die touristische Branche anvisiert. Beginnend mit der Touristikfachschule in Chur habe ich mir theoretische und praktische Grundsteine für den zukünftigen Berufspfad gelegt. Weiterfolgend hatte ich drei Anstellungen als Receptionsmitarbeiterin in namhaften 4-Stern-Häusern der Schweiz.

Nach diesen Etappen führte mich mein Weg aber weg von der Front in den touristischen Hintergrund. Im Sommer 2005 nahm ich eine Stelle im Hauptsitz der Schweizer Jugendherbergen in der Marketingabteilung an. Intern wurde mir dann nach wenigen Monaten die Möglichkeit gegeben, im Gästeservice auszuhelfen.

Diese Möglichkeit erwies sich als einzigartige Türe in die passende touristische Zukunft. Diese Arbeit gefiel mir sehr und ich scheine sie auch gut gemacht zu haben, denn bereits nach 3 Monaten wurde mir die Nachfolge der Abteilungsleitung angeboten. Diese Herausforderung reizte mich und meine persönlichen und beruflichen Fähigkeiten gaben mir die nötige Zuversicht, dass ich dieses Abenteuer in Angriff nehmen kann. 5 Jahren lang war ich in der Position der Leitung Gästeservice. Die Stelle hatte sich innert dieser Jahre sehr verändert und wurde von Jahr zu Jahr spannender und herausfordernder. Mein Team setzte sich schlussendlich aus 8 Mitarbeitenden zusammen. Mein Tätigkeitsgebiet umspannte das Tagesgeschäft des Contactcenters und Mitgliederdienstes und vor allem der administrative Hintergrund der Abteilungsleitung und die Teamführung.

Seit Kurzem bin ich eine neue Etappe innerhalb der Schweizer Jugendherbergen gegangen. Innerhalb der Branche wurde mir die Chance gegeben, die Branche zu wechseln. Eine einmalige und grossartige Chance! Bereits seit meiner Ausbildung interessiert mich das Informatikgebiet und habe ich ein Faible für die technischen Hintergründe der Programme und Systeme die mir zur Arbeit zur Verfügung stehen. Im Herbst 2012 habe ich in die IT-Abteilung gewechselt und habe hier täglich viele neue und spannende Herausforderungen.

Neben meinen beruflichen Herausforderungen begleitete mich in den letzten Jahren als Ausgleich das Freihandzeichnen mit Bleistift, Kohle und Kreide sowie die Outdoor-Aktivitäten Snowboarden, Wandern und Inline-Skaten. Ich bin viel und gerne in der Schweiz unterwegs, bin ab und zu auch in meinen Ferien in den Schweizer Jugendherbergen unterwegs - Bevorzugterweise in den Doppelzimmern mit Dusche/WC.





Sabine Bolliger

Rätsel, Bücher und Abenteuer haben mich schon immer fasziniert. Nach einer kaufmännischen Lehre und zwei Jahren als Sekretärin war mir endgültig klar, dass der Weg der Vernunft nicht der meinige ist.

Von nun an machte ich keine Kompromisse mehr. Ich lernte Latein und Griechisch und widmete mich zehn Jahre lang dem Studium der Klassischen Archäologie und der Alten Geschichte. Als Lehrveranstaltungen besuchte ich die mit den Exkursionen.
So kam ich nach Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Österreich, Syrien und Tunesien. Ich suchte meinen Weg zwischen Römerinnen und Griechen, Scherben und Ruinen, Büchern und Museen.

Damit schuf ich mir die Voraussetzungen für meine zukünftige Arbeitgeberin. Bei ViaStoria, dem Zentrum für Verkehrsgeschichte, inventarisierte ich als Wissenschaftliche Mitarbeiterin historische Verkehrswege, schrieb eine Dissertation über Römerstrassen und Wanderführer zur ViaJacobi, dem Jakobsweg durch die Schweiz.

Für die Abteilung Tourismus leite ich bis heute Projekte und unterstütze lokale Anbieterinnen und Anbieter beim Aufbau neuer Kulturwege.

In den letzten zwei Jahren bildete ich mich an der Berner Fachhochschule in Unternehmensführung weiter. Ich erstellte einen Businessplan und gründete eine eigene Firma: ZeitLANDSCHAFT, benannt nach einem Gedicht von Gottfried Keller.

ZeitLANDSCHAFT führt in Kursen und auf Exkursionen durch die Geschichte und Landschaft der Schweiz. Nun kann ich das weitergeben, was mich seit jeher begeistert und erfreut hat: Geschichte und Geschichten entdecken, auf alten Verkehrswegen die Landschaft erforschen, Wandern und Lernen als authentisches, sinnliches Vergnügen.

ZeitLANDSCHAFT
Sabine Bolliger
Dr. phil., EMBA General Management
info@zeitlandschaft.ch
www.zeitlandschaft.ch






Bettina Pereira

Ein positives Feedback an mich von einem Gast oder Mitarbeiter ist meine Motivation, um an meinem Weg festzuhalten.

Als Quereinsteiger bin ich nun schon seit über 20 Jahren in der Hotellerie und Gastronomie tätig.
Während dieser Zeit haben mich Menschen begleitet, die mich gefördert und gefordert haben und somit den Grundstein für meine berufliche Laufbahn setzten.

Ich bekam die Chance, mich von der Serviertochter in einem einfachen Restaurant zum General Manager einer internationalen Hotelkette hoch zu arbeiten. Mit einem nebenberuflichen Studium an der GSBA zum Betriebsoekonom dipl. oek. eignete ich mir auch das betriebswirtschaftliche Wissen an.

Seit nun fast 4 Jahren bin ich mit meinem Team für das NH Zurich Airport Hotel in Glattbrugg verantwortlich. Wir gehören zur spanischen Hotelkette NH Hoteles und sind mit über 400 Hotels in 23 Ländern vertreten.

Meine 2-jährige Erfahrung als Sales Manager MICE & Corporate Accounts für die Schweiz bei NH Hoteles unterstützt mich ebenfalls bei meinen täglichen Herausforderungen.

Ein Airport Hotel mit internationalen Gästen und 40 Mitarbeitern sowie ein internationales Unternehmen halten mich auf Trab. Die verdiente Erholung finde ich bei meiner Familie, auf Reisen in ferne Länder und im Sport.

(Sommer 2010)